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F. Morat investiert in drei neue vollelektrische ARBURG ALLROUNDER
Neue Spritzgießmaschinen steigern Energieeffizienz und stärken die Kunststoff-Spritzgießtechnik
F. Morat erweitert den Maschinenpark am Standort Eisenbach um drei neue vollelektrische Spritzgießmaschinen des Typs ARBURG ALLROUNDER TREND. Mit der schrittweisen Ablösung älterer hydraulischer Anlagen modernisiert das Unternehmen seine Fertigung im Bereich Kunststoff-Spritzgießtechnik konsequent. Gleichzeitig erhöhen die neuen Maschinen die Fertigungskapazitäten und schaffen die Voraussetzungen für einen höheren Automatisierungsgrad in der Spritzgießfertigung.
Zum Lieferumfang gehören die Modelle ARBURG ALLROUNDER TREND 500e, 1300e und 1800e, jeweils ausgestattet mit einem Multilift Select (4 kg, 8 kg bzw. 16 kg). Die Maschinen werden im Sommer 2026 sukzessive in Betrieb genommen. Bis zur erfolgreichen Bemusterung und Freigabe durch die Kunden bleiben die bisherigen Anlagen parallel in Betrieb. Dadurch ist ein reibungsloser Übergang in die Serienproduktion sichergestellt.
Die neuen Maschinen verfügen über eine vollelektrische Antriebstechnologie und ermöglichen gegenüber hydraulischen Anlagen Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent. Gleichzeitig entfällt der Einsatz von Hydrauliköl, wodurch Ressourcenverbrauch, Wartungsaufwand und Betriebskosten reduziert werden. Die GESTICA lite Steuerung ermöglicht eine präzise Prozesssteuerung und bildet gemeinsam mit den integrierten Multilift-Systemen die Grundlage für automatisierte Fertigungsabläufe.
Für Erich Gutmann, Teamleitung Spritzerei, ist die Investition ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Spritzgießfertigung: „Mit den neuen vollelektrischen ARBURG Maschinen investieren wir gezielt in die Modernisierung unserer Spritzgießfertigung. Sie verbinden hohe Prozessstabilität und Bauteilqualität mit einem schonenden Ressourceneinsatz - eine wichtige Grundlage für eine zukunftsfähige und nachhaltige Produktion.“
Nachhaltigkeit in der Serienfertigung
Auch beim Materialeinsatz setzt F. Morat auf einen geschlossenen Materialkreislauf. Kunststoffangüsse werden je nach Kundenspezifikation direkt wiedervermahlen und dem Fertigungsprozess automatisiert zugeführt. Dadurch werden Produktionsabfälle reduziert und der Einsatz von Neuware minimiert. Zusammen mit der vollelektrischen Maschinentechnologie unterstützt dies eine ressourcenschonende Produktion und geringere CO₂-Emissionen.
Die neuen Maschinen übernehmen bestehende Serienprojekte und fertigen unter anderem Kunststoffzahnräder in zwei Varianten für Anlaufscheiben sowie Zahnsegmente für Schließsysteme. Mit der Investition setzt F. Morat den kontinuierlichen Ausbau seiner Kunststoffspritzgusstechnik am Standort Eisenbach fort. So schafft das Unternehmen die Voraussetzungen, um den steigenden Anforderungen an Präzision, Automatisierung und Ressourceneffizienz auch künftig gerecht zu werden.
Als Spezialist für Präzisionskunststoffspritzguss bietet F. Morat Kunststoff Verzahnungsteile, Kunststoff Metallverbindungen, Technische Teile sowie Aktuatoren und Baugruppen. Von der Entwicklung über den Werkzeugbau bis zur Serienfertigung und Montage erhalten Kunden alle qualitätsentscheidenden Prozesse aus einer Hand. Weitere Informationen zu unserem Produktportfolio finden Sie unter: Modernste Technologien für Automotive Kunststoffkomponenten | F. Morat
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